Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit
Urteil vom 6. Juli 2011 (nach altem Recht) entschieden (Az.: IV ZR 108/07),
dass einem Versicherungsnehmer nicht der Versicherungsschutz versagt werden
darf, wenn er nach dem Diebstahl seines Fahrzeuges versehentlich behauptet,
über mehr Schlüssel zu verfügen, als tatsächlich vorhanden sind.
Unternehmensberatungs- und Vermittlungs GmbH / Vermögensmanagement GmbH / Consulting OHG
Montag, 12. März 2012
Donnerstag, 8. März 2012
Grobe Fahrlässigkeit in der Fotoapparate-Versicherung
Das Landgericht Hannover hat mit
Urteil vom 17. September 2010 entschieden (Az.: 13 O 153/08), dass ein
Fotoapparate-Versicherer im Falle eines Diebstahls in der Regel nicht dazu
berechtigt ist, seine Leistungen „auf Null“ zu kürzen, selbst wenn ein
Versicherter auf dem Gelände eines Flughafens keinen ständigen Sicht- bzw.
Körperkontakt zu seiner wertvollen Fotoausrüstung hat.
Montag, 5. März 2012
Nur kleinste Umwege versichert
Das
Sozialgericht Stuttgart hat am 26. Oktober 2010 entschieden (Az.: S 13 U
8068/09), dass ein Arbeitnehmer, der auf dem Weg von oder zu seiner
Arbeitsstätte den öffentlichen Straßenraum verlässt, um sich die Auslage eines Schaufensters
anzuschauen, nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung steht.
Donnerstag, 1. März 2012
Vererbte Leistungen aus einer privaten Rentenversicherung
Das Finanzgericht Düsseldorf hat am
23. März 2011 entschieden (Az.: 4 K 2354/08), dass vererbte Leistungen aus
einer privaten Rentenversicherung grundsätzlich der Erbschaftsteuer
unterliegen. Das gilt auch dann, wenn der Erbe die Beiträge für den Vertrag aus
seinem Vermögen bezahlt hat.
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